#wassinnvollestun für junge Menschen bis 26 Jahre FSJ und BFD

Ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) oder BFD (Bundesfreiwilligendienst) bietet dir die Möglichkeit, andere Menschen zu unterstützen und dabei selbst viel zu erleben, Neues zu entdecken und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Du kannst jede Menge Fachliches und Praktisches lernen, deine sozialen und persönlichen Kompetenzen erweitern, Gemeinschaft erleben und unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten. Dabei bist du in allen unseren Einsatzstellen ein wichtiges Mitglied im Team.

Unterschied zwischen FSJ und BFD

Für junge Menschen bis 26 Jahre unterscheiden sich FSJ und BFD kaum voneinander. Bei beiden Diensten engagierst du dich in Vollzeit in einer sozialen oder gemeinwohlorientierten Einsatzstelle und nimmst zusammen mit anderen Freiwilligen an 25 Seminartagen teil. Einziger Unterschied: Freiwillige im BFD schließen eine BFD-Vereinbarung mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ab und nehmen an einem vom Bund angebotenen fünftägigen Seminar zur politischen Bildung teil. Beide Freiwilligendienste werden als Vorpraktikum, als praktischer Teil der Fachhochschulreife oder an Hochschulen gleichermaßen anerkannt.

Detailinformationen

Ein FSJ oder BFD dauert in der Regel zwölf Monate und beginnt am 1. September eines Jahres. Ein späterer Einstieg ist je nach freien Plätzen noch bis zum April möglich.

Mindestdauer des FSJ oder BFD sind sechs Monate, die maximale Dauer beträgt 18 Monate.

Du hast mindestens neun Jahre die Schule besucht (=Vollschulzeitpflicht erfüllt) und bist noch nicht älter als 26 Jahre.

FSJ und BFD stehen auch geflüchteten jungen Menschen oder Interessierten aus dem Ausland offen: als Voraussetzung solltest du dich in Alltagssituationen auf Deutsch verständigen können (Sprachniveau B1 oder höher).

Für dein Engagement im FSJ oder BFD erhältst du monatlich

  • 300 € Taschengeld
  • Verpflegungsgeld bis zu 100 €
  • freie Unterkunft bzw. Fahrtkostenübernahme bis zu 60 €

Du bist während des Jahres kostenfrei sozialversichert.

Deine Eltern haben weiterhin Anspruch auf Kindergeld (solange du das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hast).

  • Urlaub (in den meisten Einsatzstellen 30 Tage im Jahr)
  • einen Freiwilligendienst-Ausweis, der dir bei allen staatlichen und vielen weiteren Institutionen zu Ermäßigungen verhilft
  • ein qualifiziertes Arbeitszeugnis über deine Tätigkeit im FSJ/BFD
  • ein Zertifikat über deine erworbenen fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen
  • Anerkennung als Vorpraktikum für bestimmte Berufe
  • Anerkennung als praktischer Teil der Fachhochschulreife
  • Anerkennung als Wartesemester
  • Bonuspunkte für bestimmte Studiengänge und Lehrberufe
  • ein zugewiesener Studienplatz bleibt erhalten

Neben der praktischen Tätigkeit in einer unserer Einsatzstellen nimmst du während des FSJ/BFD an 25 Bildungstagen in Form von vier bis fünf Seminarwochen und mehreren Einzeltagen teil. Das Programm der Seminartage kannst du zusammen mit anderen Freiwilligen deiner Seminargruppe mitbestimmen und gestalten. Geleitet und durchgeführt werden die Seminartage von unseren pädagogischen Mitarbeiter/innen, an die du dich während des ganzen Jahres mit Fragen oder bei Problemen wenden kannst.

Für Teilnehmer/innen am BFD findet eine der Seminarwochen (zu einem Thema aus dem Bereich politische Bildung) an einem der Bildungszentren des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben statt.

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