Fördermöglichkeiten bei Fort- und Weiterbildung

Es gibt viele Möglichkeiten der Unterstützung und finanziellen Förderung bei einer Weiterbildung. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Fördermöglichkeiten (ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Bildungsprämie

Wenn Sie über ein geringes Einkommen verfügen, unterstützt Sie die Bundesregierung bei einer berufsbezogenen Weiterbildung mit einer Bildungsprämie. Förderfähig ist die Teilnahme an berufsbezogenen Weiterbildungen – sofern diese nicht vom Arbeitgeber veranlasst sind.
Voraussetzungen für die Förderung sind:

  • Sie müssen mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sein oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden.
  • Ihr zu versteuerndem Jahreseinkommen beträgt weniger als 20.000 Euro (bei gemeinsamer Veranlagung 40.000 Euro).
  • Sie nehmen eine Beratungsstelle in Anspruch, die dann auch den Prämiengutschein ausgibt.

Mit dem Prämiengutschein übernimmt der Staat die Hälfte der Teilnahmegebühren (höchstens 500 Euro). Sie bezahlen also einen Teil der Weiterbildung selbst, für den anderen Teil übergeben Sie dem Bildungsträger den Prämiengutschein. Weitere Informationen und die Beratungsstellen finden Sie unter

www.bildungspraemie.info

Aufstiegs-BAföG (sogenanntes "Meister-BAföG")

Für die Weiterbildung zur staatlich anerkannten Fachkraft für Gerontopsychiatrie können Sie Aufstiegs-BAföG beantragen. Weitere Informationen unter

www.aufstiegs-bafoeg.de

Steuerliche Förderung

Alle im Zusammenhang mit einer beruflichen Fortbildung entstehenden Kosten können als sogenannte Werbungskosten das zu versteuernde Einkommen reduzieren. Allerdings nur, wenn der sogenannte Arbeitnehmerpauschbetrag (der auch für weitere Werbungskosten wie etwa Fahrten von der oder zur Arbeitsstätte gilt) überschritten wird.

Zu den durch eine Fortbildung entstehenden Kosten zählen zum Beispiel die Lehrgangsgebühren, Literaturkosten, Fahrtkosten zum Lehrgang, zu Arbeitsgruppen, Bibliotheken, Prüfungen, Übernachtungskosten sowie Verpflegungsmehraufwand usw.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie über einen Steuerberater oder im Internet.

WeGebAU und IFlaS - Sonderprogramme der Arbeitsagenturen

WeGebAU steht für "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen". Mit diesem Programm fördert der sogenannte Arbeitgeberservice der Arbeitsagenturen die Weiterbildung von gering qualifizierten Personen und älteren Arbeitnehmern, um deren Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Ebenfalls können Weiterbildungskosten bei un- und angelernten Arbeitnehmern zum Nachholen eines Berufsabschlusses übernommen werden.

Zielgruppe beim Programm IFlaS "Initiative zur Flankierung des Strukturwandels" sind Geringqualifizierte (ohne abgeschlossene Berufsausbildung oder Personen, die lange Zeit nicht in ihrem erlernten Beruf tätig waren) und zwar sowohl arbeitslose Personen als auch von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen, aber auch Berufsrückkehrer und Wiedereinsteiger.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre Arbeitsagentur vor Ort.

Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB)

Die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) vergibt ein Weiterbildungsstipendium im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Aus den Fördermitteln können Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programms bis zu 7.200 Euro für anspruchsvolle Weiterbildungen erhalten. In den Gesundheitsfachberufen können Sie sich um ein Weiterbildungsstipendium bei der SBB bewerben, wenn Sie eine abgeschlossene Ausbildung in einem bundesgesetzlich geregelten Beruf im Gesundheitswesen haben.
Weitere Informationen und Voraussetzungen zur Bewerbung für Gesundheitsfachberufe finden Sie unter

www.sbb-stipendien.de

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