Kurzzeitpflege wird bei Krankenhausentlassung für viele ältere Menschen als geeignete Option der Anschlussversorgung gesehen. Doch freie Plätze der Kurzzeitpflege sind rar. So führt der Weg direkt zurück in die eigene Häuslichkeit – im besten Fall mit familiärer Unterstützung und (mit Vorlaufzeit) ergänzt durch Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes.
Wie kann eine kurzfristig einsetzende Versorgung in der eigenen Häuslichkeit gelingen? Welche alternativen Versorgungsformen neben Kurzzeitpflege und konventionellem ambulanten Pflegedienst gibt es? Und welche Strukturen sind auszubauen, damit häusliche Überforderung nach Entlassung nicht zum Normalfall werden muss?
Während unserer Fachtagung wollen wir Wege aus der Versorgungslücke diskutieren. Dazu stellen wir in der Praxis erprobte Angebote und zukunftsweisende Konzeptionen vor und formulieren Forderungen für den künftigen Ausbau eines unterstützenden Netzwerks bei dringlicher Versorgung nach Krankenhausrückkehr.
Ab 9.00 Uhr Ankommen und Begrüßungskaffee
9.30 Uhr Beginn der Tagung
Entlassung – und dann?
Warum unser System genau dort versagt,
wo Versorgung beginnen müsste
Dr. rer. med. Fanny Schumacher-Schönert
Inhaberin, CARING. Mit Fürsorge entlassen,
Greifswald
PRAXISERFAHRUNGEN
11.00 Uhr Kaffeepause
Ca. 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr
NEUE WEGE - KONZEPTIONELLES UND
RAHMENBEDINGUNGEN
Talkrunde
Finanzierbarkeit der pflegerischen Anschlussversorgung
im Lichte gesetzlicher Reformen
Barbara Boos, Karin Gaiser, Dr. Angela Postel (Leiterin
Referat Pflege, Ministerium für Soziales, Arbeit und
Gesundheit Baden-Württemberg)
Moderation: Ingrid Hastedt
Ca. 16.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Veranstaltungsdatum: Donnerstag, 16. Juli 2026
Anmeldeschluss: Mittwoch, 8. Juli 2026
Veranstaltungsort: Hotel Steigenberger, Stuttgart
Die Teilnahmegebühr beträgt 210,- € inklusive Tagungsunterlagen und Verpflegung.