FSJ und BFD während der Corona-Pandemie Aktuelle Informationen

Unser Bewerbungsverfahren für aktuell freie Stellen oder Stellen ab Herbst 2021 läuft eigentlich wie immer. Nachdem deine Bewerbung bei uns eingegangen ist, nehmen wir Kontakt zu dir auf. Das "eigentlich" bezieht sich auf die Form des Bewerbungsgespräches: je nach aktueller Situation findet das Gespräch über Telefon, Videokonferenz oder direkt in unserem Regionalbüro statt.

Mehr Infos zur Bewerbung

Unser Ziel ist es, die Seminare und Seminartage in diesem Jahrgang möglichst als Präsenzveranstaltungen durchführen zu können. Wir nutzen dafür Räume oder kooperieren mit Tagungshäusern, die über ein verantwortungsvolles Hygienekonzept verfügen. Alle Informationen zur Durchführung der Seminare erhalten unsere Freiwilligen und Einsatzstellen rechtzeitig von uns. Ein Teil der Seminare - oder, wenn Präsenzveranstaltungen nicht möglich sind - finden als Online-Seminare statt. Bei Fragen oder Unsicherheiten nehmt gerne Kontakt mit uns auf!

Stand: Oktober 2020

Im aktuellen Jahrgang ist es möglich, laufende FSJ/BFD-Vereinbarungen bis zu einer Höchstdauer von 24 Monaten oder über den 27. Geburtstag hinaus zu verlängern. Voraussetzung ist, dass die Freiwilligen dadurch zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie beitragen.

Wenn aus diesen Gründen eine aktuelle Vereinbarung verlängert werden soll, bitte Kontakt mit uns aufnehmen.

Anbei die Schreiben der Ministerien zu den Ausnahmeregelungen und wie im BFD die Verlängerung beantragt und begründet werden muss. Die Begründung sollte formlos auch für FSJ-Freiwillige erfolgen.

Schreiben zur Verlängerung des BFD auf maximal 24 Monate

Schreiben zu FSJ-Ausnahmeregelungen

Stand Oktober 2020

In Baden-Württemberg können Freiwillige im FSJ Kurzarbeitergeld (KUG) beziehen. Hintergrund ist, dass Freiwillige dem Grunde nach Anspruch auf Leistungen der Arbeitsförderung haben und FSJ-Einsatzstellen grundsätzlich keine Zuschüsse für ihre Ausgaben an Taschengeld und Sozialversicherung erhalten. Im BFD ist KUG nicht möglich, siehe unten.

Wenn Sie als FSJ-Einsatzstelle nach § 95 ff SGB III Anspruch auf Kurzarbeitergeld (KUG) haben und Sie sowohl für Ihre Mitarbeiter/innen auch für Ihre Freiwilligen Kurzarbeitergeld beantragen möchten, dann beachten Sie bitte folgende Informationen:

  • Das Wohlfahrtswerk zahlt als lohnabrechnende Stelle "im Namen und für Rechnung der Einsatzstelle" die Bezüge an die Freiwilligen aus und führt die Sozialabgaben unter der Betriebsnummer des Wohlfahrtswerkes ab.
  • Die lohnverantwortende Stelle ("Schuldner") ist trotzdem die Einsatzstelle

Diese Information und einen Nachweis, dass Sie keine Zuschüsse für Ihre Freiwilligen erhalten, müssen Sie an die Agentur für Arbeit weitergeben. Bitte setzen Sie sich vorher mit uns in Verbindung, damit wir Ihnen die Betriebsnummer des Wohlfahrtswerkes sowie ein entsprechendes Schreiben zusenden können. Außerdem müssen wir im Einzelfall besprechen, wie hoch die Auszahlung an Ihre Freiwilligen sein soll.

Im BFD ist KUG nicht möglich, weil der Bund die Ausgaben der BFD-Einsatzstellen für Taschengeld und Sozialversicherung weiterhin bezuschusst, als ob die Freiwilligen ihren Dienst regulär leisten würden.

Stand: 07.05.2020