FSJ und BFD während der Corona-Pandemie Aktuelle Informationen

Informationen für Bewerber/innen

Aber klar! Nachdem deine Bewerbung bei uns eingegangen ist, nehmen wir Kontakt zu dir auf und führen über Telefon oder Videokonferenz ein persönliches Bewerbungsgespräch mit dir. Die Einsatzstelle wird ähnlich verfahren, wenn derzeit ein Gespräch vor Ort oder eine Hospitation nicht möglich sein sollte.

Mehr Infos zur Bewerbung

Informationen für Freiwillige

Bisher mussten wir leider alle Seminarwochen bis zum 30.04.2020 absagen; die Einzel-Seminartage, die in den Zeitraum fallen, werden wir nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Aktuelle Situation für den Monat Mai und Ausblick für Juni:

Leider können auch im Mai noch keine Seminarwochen in unseren Tagungshäusern und keine Seminartage als Gesamtgruppe stattfinden. Wir bieten aber in den  entsprechenden Wochen alternative Seminarformen für euch an - die genauen Informationen erhaltet ihr von euren pädagogischen Mitarbeiter/innen.

Da aktuell noch Kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum gelten und Übernachtungen in Mehrbettzimmern nicht möglich sind, werden voraussichtich auch im Juni die Seminare nicht in den Tagungshäusern, sondern in alternativer Form stattfinden. Wir informieren euch, sobald es hierzu vom Land Baden-Württemberg genaue Vorgaben gibt.

Die Bildungszentren des Bundes haben alle BFD-Seminare zur politischen Bildung für den Monat Mai abgesagt. Die Seminare gelten als absolviert und werden nicht nachgeholt. Die Freiwilligen führen in der Zeit ihren Dienst in den Einsatzstellen fort.

Stand: 18.05.2020

Vorerst finden keine persönlichen Einsatzstellen-Besuche vor Ort statt, außer es erfordert die Schwere der Situation einen Besuch, mit dem alle drei - Freiwillige/r, Seminarleitung und Einsatzstelle - unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen einverstanden sind.
Ausführliche Gespräche am Telefon oder Audio-Konferenzen ersetzen momentan den persönlichen Besuch vor Ort bei dir. Wenn es möglich ist, möchten wir den Besuch gerne später nachholen.

Freiwillige, die erst vor kurzem mit dem FSJ und BFD begonnen haben, werden wir in nächster Zeit anrufen und uns am Telefon austauschen, wie dein Dienst gestartet und ob alles in Ordnung ist.

Wie immer gilt: melde ich bei Fragen, Problemen, Neuigkeiten gerne bei deiner Seminarleitung!

Stand: 18.05.2020

Aufgrund der Schließung von Einsatzstellen (meist sind es Schulen, Kitas oder Tagespflege-Einrichtungen) stellen sich manche Freiwillige die Frage gestellt, ob sie weiterhin zur Einsatzstelle kommen müssen. Grundsätzlich gilt für dich als Freiwillige/r dieselbe Regelung wie für das festangestellte Personal. Das bedeutet, dass du weiterhin in deine Einsatzstelle gehst, so lange auch alle anderen Mitarbeiter*innen kommen oder wenn du von der Einsatzstelle nichts anderes hörst.

Die Einsatzstelle kann ihre Mitarbeiter/innen und Freiwilligen trotz Schließung mit einer anderen zumutbaren, sinnvollen und die Gesundheit nicht beeinträchtigenden Tätigkeit (auch in geringerem Umfang als die vereinbarte Wochenarbeitszeit) einsetzen. Sollte dies nicht gegeben sein, können sie die Freiwilligen für die Zeit der Schließung freistellen. Du musst dich aber dennoch bereithalten, um jederzeit wieder in die Einsatzstelle zu kommen, wenn es Aufgaben gibt.

Als Freiwillige erhältst du auch während der Freistellung oder reduzierten Tätigkeit dein Taschengeld und die Sachbezugswerte und du bist weiterhin sozialversichert.

Wenn du dich aufgrund der Freistellung oder reduzierten Tätigkeit ehrenamtlich oder als Nebentätigkeit in Bereichen, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind, engagieren möchtest, dann findest du hier die Informationen zur Initiative "Freiwillige helfen jetzt".

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat die Initiative und Online-Plattform "Freiwillige helfen jetzt" ins Leben gerufen: www. freiwillige-helfen-jetzt.de.
Die Initiative richtet sich an alle Freiwilligen, die derzeit nicht oder nur eingeschränkt in ihrer Einsatzstelle tätig sein können, sich aber weiterhin engagieren möchten. Die Plattform möchte Freiwillige zusammenbringen mit gemeinwohlorientierten Einrichtungen, die dringend Verstärkung benötigen.

Voraussetzung für die Registrierung für diesen "erweiterten Einsatzbereich" ist die Zustimmung deiner bisherigen Einsatzstelle und die Klärung der Frage, wie der Versicherungsschutz am neuen Einsatzbereich gewährleistet werden kann. Wenn du daran Interesse hast, nimm bitte unbedingt vorher Kontakt mit deiner Einsatzstelle und mit uns auf.

Wenn du dich  unabhängig von der Initiative in deiner freien Zeit ehrenamtlich, z.B. in bürgerschaftlichen Initiativen oder auf Basis einer Nebenbeschäftigung, z.B. als Erntehelfer*in oder in anderen gemeinwohlorientierten Institutionen, engagieren möchtest, finden wir das wunderbar!
Das kannst du auf schnellem Wege mit deiner Einsatzstelle und uns absprechen. Nimm einfach Kontakt zu uns auf!

Stand: 18.05.2020

Aus aktuellem Anlass gilt für Incoming-Freiwillige im FSJ und BFD folgende Ausnahmeregelung:
Laufende Vereinbarungen können derzeit bis zu einer Höchstdauer von 24 Monaten oder über den 27. Geburtstag hinaus verlängert werden, wenn Incoming-Freiwillige aufgrund rechtlicher oder tatsächlicher Reisebeschränkungen nicht wie geplant in ihre Herkunftsländer zurückreisen können. Laufende Vereinbarungen können im Rahmen einer Änderung der Vereinbarung ausnahmsweise Monat für Monat um jeweils einen Monat verlängert werden.

Für alle Freiwilligen im FSJ und BFD gilt: Die Vereinbarung kann bis zu einer Höchstdauer von 24 Monaten verlängert werden, wenn die Freiwilligen dadurch zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie beitragen.

Wenn du aus diesen Gründen deine aktuelle Vereinbarung über den 18. Monat bzw. den 27. Geburtstag hinaus verlängern möchtest, dann bespreche das zuerst mit deiner Einsatzstelle und nimm dann Kontakt mit deinem/deiner Seminarleitung auf.

Stand 27.04.2020

Du hast als FSJ- oder BFD-Freiwillige/r aufgrund eigener Kinder Betreuungsprobleme? Sprich mit deiner Einsatzstelle und suche gemeinsam mit ihr nach einer guten Lösung. Bei Fragen und Unsicherheiten kannst du dich auch jederzeit an deine Seminarleitung wenden.

Viele Menschen haben zurzeit Angst vor Ansteckung mit dem Corona-Virus. Du bist daher nicht alleine und musst dich dafür auch nicht schämen. Versuche für dich zu klären, ob es Situationen gibt, die dir besondere Sorge bereiten. Vielleicht hast du selbst eine Idee, wie du die Situation für dich gestalten könntest, damit es weniger belastend ist.
Sprich dann mit deiner Einsatzstelle und überlegt gemeinsam, ob es Lösungen gibt, die es dir erleichtern, deinen Dienst weiter zu leisten oder ob es auch die Möglichkeit gibt, dich vorübergehend freizustellen. Dies kann aber nur im Einvernehmen mit der Einsatzstelle funktionieren.
Sei im Gespräch auch offen, wenn du zu den gefährdeten Personengruppen zählst und daher in Sorge bist.
 

Wenn du dich selbst beurlaubst, ohne dich vorher mit der Einsatzstelle über einer Lösung zu einigen, verlierst du deinen Anspruch auf Taschengeld.Sobald die Einsatzstelle das Wohlfahrtswerk über ein unentschuldigtes Fehlen informiert, wird die Auszahlung des Taschengelds eingestellt. Solltest du dich trotz Aufforderung nicht in der Einsatzstelle melden oder zurückkommen, kann dies bis zur fristlosen Kündigung gehen. Lass es also nicht soweit kommen und nimm bei Ängsten oder Problemen Kontakt zu deiner Seminarleiterung und zur Einsatzstelle auf!

Melde dich, wie sonst auch, in deiner Einsatzstelle krank.
Um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, sollten Arztbesuche, die nicht unbedingt nötig sind, verschoben werden. Im Falle von Krankheitssymptomen, die nicht im Zusammenhang mit Corona-Infektionen stehen, besteht derzeit die Möglichkeit, einen telefonischen Krankenschein in der Praxis zu erhalten. Dazu musst du in deiner Hausarztpraxis anrufen. Ggf. wird der Krankenschein dann mit der Post verschickt.
 

All diese Fragen beschäftigen zurzeit viele Menschen. Wir empfehlen dir, zunächst einen Blick auf die FAQs des Robert Koch Instituts oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu werfen:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/faqs-coronaviruscovid-19.html
Die Antworten werden von Experten geschrieben, sie stellen den aktuellen Stand der Wissenschaft dar und werden täglich aktualisiert. 
Wende dich in einem zweiten Schritt an deine Einsatzstelle und besprich mit dieser das weitere Vorgehen.

Wenn du positiv getestet wurdest, erhälst du einen Anruf und wirst unter "behördliche Quarantäne" gestellt. D.h. du dafrst deine Wohnungnicht mehr verlassen und auch nicht mehr in die Einsatzstelle gehen. Du musst dich umgehend bei deiner Einsatzstelle melden und ihr Bescheid sagen. Sobald du die "behördliche Anweisung" schriftlich erhälst, sende sie deiner Einsatzstelle zu.
Auch im Fall von "behördlicher Quarantäne" erhältst du weiterhin dein Taschengeld.

Informationen für FSJ-Einsatzstellen

Bisher mussten wir leider alle Seminarwochen bis zum 30.04.2020 absagen; die Einzel-Seminartage, die in den Zeitraum fallen, werden wir nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Aktuelle Situation für den Monat Mai und Ausblick für Juni:

Leider können auch im Mai noch keine Seminarwochen in unseren Tagungshäusern und keine Seminartage als Gesamtgruppe stattfinden. Wir bieten in den  entsprechenden Wochen aber alternative Seminarformen für die Freiwilligen an. Die genauen Informationen erhalten Sie von den für Ihre Freiwilligen zuständigen pädagogischen Mitarbeiter/innen.

Da aktuell noch Kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum gelten und Übernachtungen in Mehrbettzimmern nicht möglich sind, werden voraussichtich auch im Juni die Seminare nicht in den Tagungshäusern, sondern in alternativer Form stattfinden. Wir informieren Sie, sobald es hierzu vom Land Baden-Württemberg genaue Vorgaben gibt.

Stand: 18.05.2020

Vorerst finden keine persönlichen Einsatzstellen-Besuche vor Ort statt, außer es erfordert die Schwere der Situation einen Besuch, mit dem alle drei - Freiwillige/r, Seminarleitung und Einsatzstelle - unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen einverstanden sind.
Ausführliche Gespräche am Telefon oder Audio-Konferenzen ersetzen momentan den persönlichen Besuch vor Ort. Wenn es möglich ist, möchten wir den Besuch gerne später nachholen.

Einsatszstellen und Freiwillige, die erst vor kurzem mit dem FSJ und BFD begonnen haben, werden wir in nächster Zeit anrufen und uns am Telefon austauschen, wie der Dienst gestartet und ob alles in Ordnung ist.

Wie immer gilt: melden Sie sich bei bei Fragen oder Problemen gerne bei dem/der zuständigen pädagogigischen Mitarbeiter/in!

Stand: 18.05.2020
 

Bewerbungen für einen Freiwilligendienst, die derzeit bei uns eingehen, bearbeiten wir fortlaufend. Wir nehmen mit den Bewerber/innen Kontakt auf, stellen ihnen alle nötigen Informationen digital zur Verfügung und führen über Telefon oder Videokonferenz ein persönliches Bewerbungsgespräch.

Nach dem Gespräch vermitteln wir in eine geeignete Einsatzstelle und setzen eine Rückmeldefrist fest. Wie gewohnt informieren wir Sie über die Vermittlung. Bitte entscheiden Sie je nach Situation in Ihrer Einsatzstelle, ob Sie das Bewerbungsgespräch persönlich oder über Telefon bzw. Videokonferenz führen und ob eine Hospitation möglich ist. Auch wenn keine Hospitation möglich ist, möchten wir Sie bitten, auf anderem Wege zu einer Entscheidung zu kommen und die Rückmeldefrist einzuhalten. Um allen Seiten Sicherheit zu bieten halten wir es für notwendig, baldmöglichst Vereinbarungen abschließen.

Sollten Sie auf eine Kontaktaufnahme verzichten und sich auf die Einschätzung unserer pädagogischen Mitarbeiter/innen verlassen wollen, ist dies in diesen Ausnahmezeiten auch möglich.

Stand: 18.05.2020

Wenn Sie trotz der Schließung die Freiwilligen in einer anderen zumutbaren, sinnvollen und die Gesundheit nicht beeinträchtigenden Tätigkeit (auch in geringerem Umfang als die vereinbarte Wochenarbeitszeit) einsetzen können, ist dies möglich. Bitte nehmen Sie in einem solchen Fall mit uns Kontakt auf, damit wir das weitere Vorgehen besprechen können.

Wenn kein alternativer Einsatz möglich oder gewünscht ist, so können Sie die Freiwilligen für die Zeit der Schließung freistellen. Sie können die Freiwilligen jederzeit wieder zum Dienst holen, wenn es neue Aufgaben gibt.


Unser Gesamtverband hat uns mitgeteilt, dass die Freiwilligen auch in der Zeit der Freistellung oder reduzierten Tätigkeit das volle Taschengeld sowie die Sachbezugswerte erhalten, da es sonst zu einer Unterbrechung des Freiwilligendienstes kommen würde. Das Sozialministerium BW hat uns in einem Schreiben vom 06.04.2020 mitgeteilt, dass bei einer Freistellung die Weitergewährung des Taschengeldes und der Sachbezugswerte für die Einsatzstellen zumutbar ist.

Schreiben des Sozialministeriums BW

Schreiben des Sozialministeriums BW zu FSJ Ausnahmeregelungen

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat die Initiative und Online-Plattform "Freiwillige helfen jetzt" ins Leben gerufen: www. freiwillige-helfen-jetzt.de. Die Initiative richtet sich an alle Freiwilligen, die derzeit nicht oder nur eingeschränkt in ihrer Einsatzstelle tätig sein können, sich aber weiterhin engagieren möchten. Die Plattform möchte Freiwillige zusammenbringen mit gemeinwohlorientierten Einrichtungen, die dringend Verstärkung benötigen. Nähere Informationen und unsere Einschätzung finden Sie unter Initiative "Freiwillige helfen jetzt".

Falls Ihre Einsatzstelle Kurzarbeit angemeldet hat: siehe die Informationen unter Kurzarbeitergeld.

Stand: 27.04.2020

Möchten Sie aufgrund der besonderen Situation in der Corona-Krise Ihre Freiwillige für andere zumutbare, sinnvolle und die Gesundheit nicht beeinträchtigende Tätigkeiten einsetzen, so ist dies möglich; auch in geringerem Umfang als die vereinbarte Wochenarbeitszeit. Bitte nehmen Sie in einem solchen Fall mit uns Kontakt auf, damit wir das weitere Vorgehen besprechen können.

Unser Gesamtverband hat uns mitgeteilt, dass die Freiwilligen auch in der Zeit einer reduzierten Tätigkeit das volle Taschengeld sowie die Sachbezugswerte erhalten, da es sonst zu einer Unterbrechung des Freiwilligendienstes kommen würde. Das Sozialministerium BW hat uns dies in einem Schreiben vom 06.04.2020 bestätigt und mitgeteilt, dass die Weitergewährung des Taschengeldes und der Sachbezugswerte für die Einsatzstellen zumutbar ist.

Schreiben des Sozialministeriums BW

Schreiben des Sozialministeriums BW zu FSJ Ausnahmeregelungen

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat die Initiative und Online-Plattform "Freiwillige helfen jetzt" ins Leben gerufen: www. freiwillige-helfen-jetzt.de. Die Initiative richtet sich an alle Freiwilligen, die derzeit nicht oder nur eingeschränkt in ihrer Einsatzstelle tätig sein können, sich aber weiterhin engagieren möchten. Die Plattform möchte Freiwillige zusammenbringen mit gemeinwohlorientierten Einrichtungen, die dringend Verstärkung benötigen. Nähere Informationen und unsere Einschätzung finden Sie unter Initiative "Freiwillige helfen jetzt".

Falls Ihre Einsatzstelle Kurzarbeit angemeldet hat: siehe die Informationen unter Kurzarbeitergeld.

Stand 27.04.2020

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat die Initiative und Online-Plattform "Freiwillige helfen jetzt" ins Leben gerufen: www. freiwillige-helfen-jetzt.de.
Die Initiative richtet sich an alle Freiwilligen, die derzeit nicht oder nur eingeschränkt in ihrer Einsatzstelle tätig sein können, sich aber weiterhin engagieren möchten. Die Plattform möchte Freiwillige zusammenbringen mit gemeinwohlorientierten Einrichtungen, die dringend Verstärkung benötigen.

Voraussetzung für die Registrierung für diesen "erweiterten Einsatzbereich" ist die Zustimmung der bisherigen Einsatzstelle und die Klärung der Frage, wie der Versicherungsschutz am neuen Einsatzbereich gewährleistet werden kann. Wenn Sie oder Ihre Freiwilligen daran Interesse haben, nehmen Sie bitte vor der Registrierung auf der Plattform Kontakt mit uns auf.

Wenn sich Freiwillige unabhängig von der Initiative in ihrer freien Zeit ehrenamtlich, z.B. in bürgerschaftlichen Initiativen oder auf Basis einer Nebenbeschäftigung, z.B. als Erntehelfer*in oder in anderen gemeinwohlorientierten Institutionen, engagieren möchtest, finden wir das wunderbar!
Bitte nehmen Sie in Fällen einer gewünschten Nebenbeschäftigung wie gewohnt Kontakt mit uns auf, damit wir im gegenseitigen Einverständnis die Erlaubnis dazu aussprechen können.

Stand: 18.05.2020

Das Bundesurlaubsgesetz, das für die Freiwilligen im FSJ und BFD bindend ist, sieht keinen Zwangsurlaub vor. Wenn Sie als Einsatzstelle entweder auf einer anderen Urlaubsgesetz-Grundlage Ihren Miarbeitenden Urlaub verordnen oder z.B. in einer Betriebsvereinbarung bestimmen, dass alle Mitarbeitende Urlaub nehmen, so gilt dies nicht automatisch für Ihre Freiwilligen in der EST.  Sie können Ihre Freiwilligen bitten, freiwillig und z.B. aus solidarischen Gründen dieser Regelung zu folgen, wenn nicht schwerwiegende Gründe dagegen sprechen.

Die Möglichkeit des unbezahlten Urlaubs (z.B. für ein Praktikum) besteht im Freiwilligendienst für maximal 4 Wochen. Unbezahlter Urlaub kann genehmigt werden, wenn Sie als Einsatzstelle und der/die Freiwillige damit einverstanden sind. Während des unbezahlten Urlaubs erhalten die Freiwilligen keine Bezüge, der Krankenversicherungsschutz besteht weiterhin. Bitte nehmen Sie in solchen Fällen Kontakt mit uns auf.

In Baden-Württemberg können Freiwillige im FSJ Kurzarbeitergeld (KUG) beziehen. Hintergrund ist, dass Freiwillige dem Grunde nach Anspruch auf Leistungen der Arbeitsförderung haben und FSJ-Einsatzstellen grundsätzlich keine Zuschüsse für ihre Ausgaben an Taschengeld und Sozialversicherung erhalten. (Im BFD ist KUG nicht möglich, weil der Bund die Ausgaben der Einsatzstellen weiterhin bezuschusst - siehe Kurzzarbeitergeld unter Informationen für BFD-Einsatzstellen).

Wenn Sie als Einsatzstelle nach § 95 ff SGB III Anspruch auf Kurzarbeitergeld (KUG) haben und Sie sowohl für Ihre Mitarbeiter/innen auch für Ihre Freiwilligen Kurzarbeitergeld beantragen möchten, dann beachten Sie bitte folgende Informationen:

  • Das Wohlfahrtswerk zahlt als lohnabrechnende Stelle "im Namen und für Rechnung der Einsatzstelle" die Bezüge an die Freiwilligen aus und führt die Sozialabgaben unter der Betriebsnummer des Wohlfahrtswerkes ab.
  • Die lohnverantwortende Stelle ("Schuldner") ist trotzdem die Einsatzstelle

Diese Information und einen Nachweis, dass Sie keine Zuschüsse für Ihre Freiwilligen erhalten, müssen Sie an die Agentur für Arbeit weitergeben. Bitte setzen Sie sich vorher mit uns in Verbindung, damit wir Ihnen die Betriebsnummer des Wohlfahrtswerkes sowie ein entsprechendes Schreiben zusenden können. Außerdem müssen wir im Einzelfall besprechen, wie hoch die Auszahlung an Ihre Freiwilligen sein soll.

Stand: 07.05.2020

Aus aktuellem Anlass gilt für Freiwillige im FSJ folgende Ausnahmeregelung:
Laufende Vereinbarungen können derzeit ausnahmsweise bis zu einer Höchstdauer von 24 Monaten (nicht wie bisher 18 Monaten) oder über den 27. Geburtstag hinaus verlängert werden, wenn diese Voraussetzung gegeben sind:

  • Incoming-Freiwillige können auf Grund rechtlicher oder tatsächlicher Reisebeschränkungen nicht wie geplant in ihre Herkunftsländer zurückreisen. Laufende Vereinbarungen können im Rahmen einer Änderung der Vereinbarung (siehe unten) ausnahmsweise Monat für Monat um jeweils einen Monat verlängert werden.
  • Die Freiwilligen tragen in ihrem FSJ zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie bei und möchten daher den Dienst verlängern.

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie und der/die Freiwillige aus diesen Gründen die Vereinbarung über den 18. Monat bzw. den 27. Geburtstag hinaus verlängern möchten.

Anbei finden Sie die Schreiben der Ministerien zu den Ausnahmeregelungen und wie im BFD die Verlängerung beantragt und begründet werden muss. Die Begründung sollte formlos auch für FSJ-Freiwillige erfolgen.

Schreiben zum BFD-Incoming

Schreiben zur Verlängerung des BFD auf maximal 24 Monate

Schreiben zu FSJ-Ausnahmeregelungen

Stand 27.04.2020

Hier finden Sie das Schreiben den Sozialministeriums Baden-Württemberg zu den derzeiten FSJ-Ausnahmeregelungen während der Corona-Pandemie. Detailliertere Informationen und unsere Empfehlungen/Einschätzungen finden Sie auch unter den jeweiligen Stichworten.

Schreiben FSJ Ausnahmeregelungen

Stand: 27.04.2020

Grundsätzlich gelten hier dieselben Regelungen wie für Ihre anderen Mitarbeitenden. Sollte es zu einer behördlich angeordneten Quarantäne für Freiwillige in Ihrer Einrichtung kommen, müssen Sie uns schnell darüber informieren und uns die behördliche Anordnung weiterleiten, damit wir den Ausfall geltend machen können.

Eine vorsorgliche Freistellung bei einem Covid-19-Verdacht erfolgt unter Weitergewährung des Taschengeldes und der Sachbezugswerte.

Stand: 07.05.2020

Informationen für BFD-Einsatzstellen

Bisher mussten wir leider alle Seminarwochen bis zum 30.04.2020 absagen; die Einzel-Seminartage, die in den Zeitraum fallen, werden wir nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Aktuelle Situation für den Monat Mai und Ausblick für Juni:

Leider können auch im Mai noch keine Seminarwochen in unseren Tagungshäusern und keine Seminartage als Gesamtgruppe stattfinden. Wir bieten in den  entsprechenden Wochen aber alternative Seminarformen für die Freiwilligen an. Die genauen Informationen erhalten Sie von den für Ihre Freiwilligen zuständigen pädagogischen Mitarbeiter/innen.

Da aktuell noch Kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum gelten und Übernachtungen in Mehrbettzimmern nicht möglich sind, werden voraussichtich auch im Juni die Seminare nicht in den Tagungshäusern, sondern in alternativer Form stattfinden. Wir informieren Sie, sobald es hierzu vom Land Baden-Württemberg genaue Vorgaben gibt.

Die Bildungszentren des Bundes haben alle BFD-Seminare zur politischen Bildung für den Monat Mai abgesagt. Die Seminare gelten als absolviert und werden nicht nachgeholt. Die Freiwilligen führen in der Zeit ihren Dienst in den Einsatzstellen fort.

Stand: 18.05.2020

Vorerst finden keine persönlichen Einsatzstellen-Besuche vor Ort statt, außer es erfordert die Schwere der Situation einen Besuch, mit dem alle drei - Freiwillige/r, Seminarleitung und Einsatzstelle - unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen einverstanden sind.
Ausführliche Gespräche am Telefon oder Audio-Konferenzen ersetzen momentan den persönlichen Besuch vor Ort. Wenn es möglich ist, möchten wir den Besuch gerne später nachholen.

Einsatszstellen und Freiwillige, die erst vor kurzem mit dem FSJ und BFD begonnen haben, werden wir in nächster Zeit anrufen und uns am Telefon austauschen, wie der Dienst gestartet und ob alles in Ordnung ist.

Wie immer gilt: melden Sie sich bei bei Fragen oder Problemen gerne bei dem/der zuständigen pädagogigischen Mitarbeiter/in!

Stand: 18.05.2020
 

Bewerbungen für einen Freiwilligendienst, die derzeit bei uns eingehen, bearbeiten wir fortlaufend. Wir nehmen mit den Bewerber/innen Kontakt auf, stellen ihnen alle nötigen Informationen digital zur Verfügung und führen über Telefon oder Videokonferenz ein persönliches Bewerbungsgespräch.

Nach dem Gespräch vermitteln wir in eine geeignete Einsatzstelle und setzen eine Rückmeldefrist fest. Wie gewohnt informieren wir Sie über die Vermittlung. Bitte entscheiden Sie je nach Situation in Ihrer Einsatzstelle, ob Sie das Bewerbungsgespräch persönlich oder über Telefon bzw. Videokonferenz führen und ob eine Hospitation möglich ist. Auch wenn keine Hospitation möglich ist, möchten wir Sie bitten, auf anderem Wege zu einer Entscheidung zu kommen und die Rückmeldefrist einzuhalten. Um allen Seiten Sicherheit zu bieten halten wir es für notwendig, baldmöglichst Vereinbarungen abschließen.

Sollten Sie auf eine Kontaktaufnahme verzichten und sich auf die Einschätzung unserer pädagogischen Mitarbeiter/innen verlassen wollen, ist dies in diesen Ausnahmezeiten auch möglich.

Stand: 18.05.2020

Wenn Sie trotz der Schließung die Freiwilligen in einer anderen zumutbaren, sinnvollen und die Gesundheit nicht beeinträchtigenden Tätigkeit (auch in geringerem Umfang als die vereinbarte Wochenarbeitszeit) einsetzen können, ist dies möglich (siehe hierzu auch Einsatz in anderen Bereichen oder Einrichtungen). Sollte dies nicht gegeben sein, können Sie die Freiwilligen für die Zeit der Schließung freistellen. Sie können die Freiwilligen jederzeit wieder zum Dienst holen, wenn es neue Aufgaben gibt.

Das Bundesministerium BMFSFJ hat in seinem Schreiben vom 16.03.2020 mitgeteilt:

"Sofern sich eine Einsatzstelle für eine Reduzierung oder Unterbrechung des Dienstes entscheidet, z. B. weil die Einsatzstelle ihren Betrieb aufgrund behördlicher Auflagen oder eigener Entscheidungsbefugnis reduziert oder einstellt oder weil die Gesamtsituation ein Gefährdungspotential erkennen lässt, das die ordnungsgemäße Durchführung des Freiwilligendienstes oder die ordnungsgemäße Beschäftigung der Freiwilligen in Frage stellt, gilt der Freiwilligendienst dort als objektiv unmöglich im Sinne höherer Gewalt ähnlich wie bei einem Brandschaden, einem Hochwasser etc.
Dasselbe gilt, wenn sich Freiwillige auf Grund behördlicher Infektionsschutzmaßnahmen in Quarantäne befinden.
Diese objektive Unmöglichkeit durch höhere Gewalt ist nicht von den Freiwilligen zu verantworten, ihnen kann deshalb auch nicht zugemutet werden, den ausgefallenen Dienst anderntags nachzuholen oder für die zwangsweise Freistellung Urlaub zu nehmen.
Im Falle der objektiven Unmöglichkeit des Freiwilligendienstes durch höhere Gewalt laufen die Zahlungen des Bundes für Taschengeld und Sozialversicherung so weiter, als ob der Dienst regulär abgeleistet würde."

Vollständiges Schreiben des BMFSFJ

Die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat eine Ausnahmeregelung geschaffen, die es Freiwilligen im BFD erlaubt, nicht nur in ihrer angestammten Einsatzstelle, sondern auch in einem sogenannten erweiterten Einsatzbereich zu helfen. Hierzu wurde vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) die Initiative und Online-Plattform "Freiwillige helfen jetzt" ins Leben gerufen: www. freiwillige-helfen-jetzt.de. Die Initiative richtet sich an alle Freiwilligen, die derzeit nicht oder nur eingeschränkt in ihrer Einsatzstelle tätig sein können, sich aber weiterhin engagieren möchten. Die Plattform möchte Freiwillige zusammenbringen mit gemeinwohlorientierten Einrichtungen, die dringend Verstärkung benötigen. Nähere Informationen und unsere Einschätzung finden Sie unter Initiative "Freiwillige helfen jetzt".

Stand 27.04.2020

Möchten Sie aufgrund der besonderen Situation in der Corona-Krise Ihre Freiwillige für andere zumutbare, sinnvolle und die Gesundheit nicht beeinträchtigende Tätigkeiten einsetzen, so ist dies derzeit möglich; auch in geringerem Umfang als die vereinbarte Wochenarbeitszeit. Hierzu müssen Sie Kontakt zu den Freiwilligen aufnehmen und im gegenseitigen Einverständnis die alternativen Tätigkeiten oder Bereiche festlegen.

Neben der Aufhebung des Entsendegebots ist jetzt auch eine Erweiterung des Einsatzbereichs von Bundesfreiwilligen über den in der Einsatzstelle vereinbarten Dienst hinaus möglich. Dies hat das Bundesministerium BMFSFJ in einem Schreiben vom 19.03.2020 mitgeteilt. Im Folgenden finden Sie das Schreiben sowie die Ergänzung zur Vereinbarung, die in diesen Fällen von Ihnen erstellt werden muss:

Schreiben des BMFSFJ zur Erweiterung des Einsatzbereiches

Ergänzung Vereinbarung zur Erweiterung des Einsatzbereiches

Wenn Sie eine solche Ergänzung abschließen, dann informieren Sie uns bitte!

Die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat darüberhinaus eine Ausnahmeregelung geschaffen, die es Freiwilligen im BFD erlaubt, nicht nur in ihrer angestammten Einsatzstelle, sondern auch in einem sogenannten erweiterten Einsatzbereich zu helfen. Hierzu wurde vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) die Initiative und Online-Plattform "Freiwillige helfen jetzt" ins Leben gerufen: www. freiwillige-helfen-jetzt.de. Die Initiative richtet sich an alle Freiwilligen, die derzeit nicht oder nur eingeschränkt in ihrer Einsatzstelle tätig sein können, sich aber weiterhin engagieren möchten. Die Plattform möchte Freiwillige zusammenbringen mit gemeinwohlorientierten Einrichtungen, die dringend Verstärkung benötigen. Nähere Informationen und unsere Einschätzung finden Sie unter Initiative "Freiwillige helfen jetzt".

Stand: 27.04.2020

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat die Initiative und Online-Plattform "Freiwillige helfen jetzt" ins Leben gerufen: www. freiwillige-helfen-jetzt.de.
Die Initiative richtet sich an alle Freiwilligen, die derzeit nicht oder nur eingeschränkt in ihrer Einsatzstelle tätig sein können, sich aber weiterhin engagieren möchten. Die Plattform möchte Freiwillige zusammenbringen mit gemeinwohlorientierten Einrichtungen, die dringend Verstärkung benötigen.

Voraussetzung für die Registrierung für diesen "erweiterten Einsatzbereich" ist die Zustimmung der bisherigen Einsatzstelle und die Klärung der Frage, wie der Versicherungsschutz am neuen Einsatzbereich gewährleistet werden kann. Wenn Sie oder Ihre Freiwilligen daran Interesse haben, nehmen Sie bitte vor der Registrierung auf der Plattform Kontakt mit uns auf.

Wenn sich Freiwillige unabhängig von der Initiative in ihrer freien Zeit ehrenamtlich, z.B. in bürgerschaftlichen Initiativen oder auf Basis einer Nebenbeschäftigung, z.B. als Erntehelfer*in oder in anderen gemeinwohlorientierten Institutionen, engagieren möchtest, finden wir das wunderbar!
Bitte gehen Sie in solchen Fällen wie sonst bei Nebenbeschäftigung zum BFD vor. Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Stand: 18.05.2020

Aus aktuellem Anlass gilt für Freiwillige im BFD folgende Ausnahmeregelung:
Laufende BFD-Vereinbarungen können derzeit ausnahmsweise bis zu einer Höchstdauer von 24 Monaten (nicht wie bisher 18 Monaten) verlängert werden, wenn diese Voraussetzungen gegeben sind:

  • Incoming-Freiwillige können auf Grund rechtlicher oder tatsächlicher Reisebeschränkungen nicht wie geplant in ihre Herkunftsländer zurückreisen. Laufende Vereinbarungen können im Rahmen einer Änderung der Vereinbarung (siehe unten) ausnahmsweise Monat für Monat um jeweils einen Monat verlängert werden.
  • Die Freiwilligen tragen in ihrem BFD zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie bei und möchten daher den Dienst verlängern.

Darüberhinaus können Freiwillige, die bereits 18 Monate BFD geleistet und den Dienst beendet haben, einmalig eine weitere 6-monatige BFD-Vereinbarung abschließen. Hierzu muss eine neue Vereinbarung erstellt werden mit dem Hinweis "Neuvereinbarung aufgrund Corona-Pandemie" und die unten aufgeführte Erklärung abgegeben werden.

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie und der/die Freiwillige aus diesen Gründen die BFD-Vereinbarung über den 18. Monat hinaus verlängern oder eine Neuvereinbarung abschließen möchten.

Anbei finden Sie die Schreiben des BMFSFJ zu den Ausnahmeregelungen und das Formular "Erklärung pädagogisches Konzept über 18 Monate", das von der Einsatzstelle ausgefüllt werden muss:

Schreiben zur Verlängerung des BFD auf maximal 24 Monate

Scheiben zur Verlängerung bei Incoming-Freiwilligen

Formular: Erklärung pädagogisches Konzept über 18 Monate

 

Das Bundesurlaubsgesetz, das für die Freiwilligen im FSJ und BFD bindend ist, sieht keinen Zwangsurlaub vor. Wenn Sie als Einsatzstelle entweder auf einer anderen Urlaubsgesetz-Grundlage Ihren Miarbeitenden Urlaub verordnen oder z.B. in einer Betriebsvereinbarung bestimmen, dass alle Mitarbeitende Urlaub nehmen, so gilt dies nicht automatisch für Ihre Freiwilligen in der EST.  Sie können Ihre Freiwilligen bitten, freiwillig und z.B. aus solidarischen Gründen dieser Regelung zu folgen, wenn nicht schwerwiegende Gründe dagegen sprechen.

Die Möglichkeit des unbezahlten Urlaubs (z.B. für ein Praktikum) besteht im Freiwilligendienst für maximal 4 Wochen. Unbezahlter Urlaub kann genehmigt werden, wenn Sie als Einsatzstelle und der/die Freiwillige damit einverstanden sind. Während des unbezahlten Urlaubs erhalten die Freiwilligen keine Bezüge, der Krankenversicherungsschutz besteht weiterhin. Bitte nehmen Sie in solchen Fällen Kontakt mit uns auf.

Die neueste Information zum KUG für Freiwillige im BFD lautet (Stand 07.05.2020):

Viele Einsatzstellen im BFD mussten aufgrund der Corona-Verordnungen ihren Betrieb stark einschränken oder sogar schließen. Damit dies nicht zulasten der Freiwilligen geht, laufen die Zahlungen des Bundes für Taschengeld und Sozialversicherung an die Einsatzstellen weiter, als ob diese ihren Dienst regulär leisten würden.

Die Schlussfolgerung der Bundesagentur für Arbeit dazu lautet: „Da kein Entgeltausfall vorliegt kann für Bundesfreiwilligendienstleistende kein KUG gezahlt werden“.

Aufgrund der Weisungen der Bundesagentur für Arbeit hat das BAFzA seine ursprüngliche Einschätzung zum Kurzabreitergeld korrigiert. Demnach ist es nicht möglich für BFD-Freiwillige Kurzarbeitergeld zu erhalten.

Grundsätzlich gelten hier dieselben Regelungen wie für Ihre anderen Mitarbeitenden. Sollte es zu einer behördlich angeordneten Quarantäne für Freiwillige in Ihrer Einrichtung kommen, können Sie nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) den Ausfall geltend machen.

Wenn Sie uns für den BFD die Personalverwaltung in Auftrag gegeben haben, dann müssen Sie uns schnell darüber informieren und uns die behördliche Anordnung weiterleiten, damit wir den Ausfall geltend machen können.

Eine vorsorgliche Freistellung bei einem Covid-19-Verdacht erfolgt unter Weitergewährung des Taschengeldes und der Sachbezugswerte.

Stand: 07.05.2020