FSJ und BFD während der Corona-Pandemie Aktuelle Informationen

Unser Bewerbungsverfahren läuft eigentlich wie immer. Nachdem deine Bewerbung bei uns eingegangen ist, nehmen wir Kontakt zu dir auf. Das "eigentlich" bezieht sich auf die Form des Bewerbungsgespräches: je nach aktueller Situation findet das Gespräch über Telefon, Videokonferenz oder direkt in unserem Regionalbüro statt.

Mehr Infos zur Bewerbung

Nach den aktuellen Corona Verordnungen können unsere Seminare seit 21.03.2022 in Präsenz in den Tagungshäusern stattfinden. In einer Übergangsphase bis Mai 2022 werden einige Seminare auch weiter online oder hybrid stattfinden. Die Abschlussfahrten aller Gruppen werden in Präsenz geplant.

Die Seminarleitung wird die Freiwilligen und die Einsatzstellen über den konkreten Ablauf des Seminars, unser Hygienekonzept und den Nachweis über eine tagesaktuelle Testung informieren. Vorab wird auch mitgeteilt, an welche Regeln sich alle halten müssen, um eine schöne Zeit miteinander zu verbringen und um gesund zu bleiben. 

Sie haben noch Fragen? Bitte melden Sie sich in Ihrem Regionalbüro.

Stand: März 2022

Jede Person, die in einem Testzentrum einen positiven Schnelltest oder einen positiven PCR Test gemacht hat, muss sich sofort in Absonderung begeben. Vom Hausarzt/der Hausärztin erhält die Person eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU). Diese gibt sie in der Einsatzstelle ab.

Nach der Corona - Verordnung Absonderung kann das Gesundheitsamt oder die Ortspolizeibehörde eine "Quarantäne", "Absonderung" oder "Isolation" behördlich anordnen. In einer solchen "Anordnung zur Absonderung" legt die Behörde fest, wie lange man in Quarantäne bleiben und an welche Verhaltensregeln man sich halten muss. Aktuell erhalten eine solche Absonderungs Anordnung nur nicht immunisierte Haushaltsangehörige oder enge Kontaktpersonen von an Covid 19 erkrankten Personen.

Wenn du als Freiwillige/r eine solche "Anordnung zur Absonderung" erhälst, musst du umgehend deine Einsatzstelle informieren und, sobald du die Anordnung schriftlich hast, diese an die Einsatzstelle schicken. Wenn du während der Quarantäne krank wirst, nimm bitte Kontakt zu deinem Hausarzt/Hausärztin auf und lass dir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ausstellen. Auch diese leitest du an deine Einsatzstelle weiter. Während der Quarantäne erhälst du in der Regel dein Taschengeld weiter.

Info für Einsatzstellen: Laut dem Regierungspräsidium Stuttgart handelt es sich bei den Bezügen im FSJ und BFD nicht um ein "entschädigungsfähiges Entgelt" nach dem Infektionsschutzgesetz, daher kann auch kein Antrag auf Erstattung des Verdienstausfalls während der angeordneten Quarantäne gestellt werden. Unabhängig vom Erstattungsanspruch ist allerdings, dass Sie jede behördlich angeordnete Quarantäne Ihrer Berufsgenossenschaft melden müssen. Bitte melden Sie daher auch die Quarantäne-Anordnung von Freiwilligen Ihrer Berufsgenossenschaft.

Besonderheit im BFD: Einsatzstellen müssen dem Bafza melden, wenn sich eine Freiwillige/ ein Freiwilliger, die/der keine Immunität nachweisen kann, in behördlich angeordnete Quarantäne begibt und nicht krank ist. Die Immunität kann durch

  • ein Impfnachweis im Sinne des § 2 Nr. 3 SchAusnahmV,
  • ein Genesenennachweis im Sinne des § 2 Nr. 5 SchAusnahmV, oder
  • ein ärztliches Zeugnis darüber, dass man aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Corona Virus geimpft werden kann

nachgewiesen werden.

Das Bafza zahlt für die Zeit der Quarantäne Ungeimpfter keine Zuschüsse an die Einsatzstellen. Die Einsatzstelle kann den BFD-Freiwilligen weiterhin das Taschengeld (sozusagen aus eigenen Mitteln) zahlen. Dieses Vorgehen empfehlen wir allen BFD-Einsatzstellen.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg empfiehlt das Taschengeld auch dann weiterhin auszuzahlen, wenn sich ungeimpfte und nicht genesene Freiwilligendienstleistende in Quarantäne begeben müssen.

Stand März 2022

Als Freiwillige*r bist du im Kontakt mit vielen Menschen und Personengruppen. Einige haben ein besonders hohes Risiko für einen schweren Verlauf einer Infektion mit Covid 19. Einige können sich nicht selbst durch eine Impfung schützen.

Wir empfehlen allen Freiwilligen, soweit möglich, sich gegen Covid 19 impfen zu lassen.

Verpflichtend ist die Bereitschaft bei nicht vorhandener Impfung oder Genesenennachweis, sich regelmäßig testen zu lassen.

Das Gesetz zur Stärkung der Impfprävention soll besonders sensible Personen, die in Institutionen betreut/gepflegt werden, vor einer Infektion mit dem Corona Virus schützen.

In diesem Gesetz ist bestimmt, dass Mitarbeitende in verschiedenen  Einrichtungen einer Impfpflicht gegen das Covid 19 Virus unterliegen. Dies gilt auch für Freiwillige.

Du kannst deine Immunität nachweisen durch:

  • ein Impfnachweis 

  • ein Genesenennachweis 

  • ein ärztliches Zeugnis darüber, dass Du aus medizinischen Gründen nicht gegen das Corona Virus geimpft werden kannst

Wenn Du keinen Immunitätsnachweis vorlegst, kann Dir ab 16.03.2022 durch das Gesundheitsamt die Tätigkeit in diesen Einrichtungen verboten werden.

Wenn der Genesenennachweis seine Wirkung verliert (3 Monate nach dem positiven Test) musst Du innerhalb eines Monats deine Immunität neu nachweisen.

Freiwillige, die ab dem 16.03.2022 in einer Einsatzstelle mit Impfpflicht starten, müssen vor Antritt der Stelle ihren Immunitätsnachweis in der Einsatzstelle vorlegen.

Die entsprechenden Einsatzstellen sollen auf die Freiwilligen zugehen, die keine Immunität nachweisen  können und diese auffordern, bis 15.03.2022 den Immunitätsnachweis abzugeben. Mit Freiwilligen, die sich nicht impfen lassen möchten, müssen individuelle Lösungen gefunden werden, zum Beispiel ein Einsatzstellenwechsel oder die Beendigung des Freiwilligendienstes.

Freiwillige und ihre Einsatzstellen sollten sich in einem solchen Fall schnell bei Ihrem Regionalbüro melden.

In Deutschland gilt für einige Arbeitsbereiche eine Impfpflicht gegen das Corona Virus. Das Paul Ehrlich Institut legt fest, welche Impfstoffe in Deutschland anerkannt sind.

Du möchtest einen Freiwilligendienst in Deutschland machen? Du interessierst Dich für die Arbeit im Krankenhaus oder in einer Pflegeeinrichtung?

Dann prüfe bitte, ob Du Dich mit einem Impfstoff impfen lassen kannst, der in Deutschland anerkannt ist. Ohne eine anerkannte Impfung kannst Du keinen BFD oder FSJ in einer Einrichtung mit Impfpflicht beginnen.

Aus aktuellem Anlass gilt für Freiwillige folgende Ausnahmeregelung:
Laufende BFD-Vereinbarungen können bis 31.12.2022 ausnahmsweise bis zu einer Höchstdauer von 24 Monaten (nicht wie bisher 18 Monaten) verlängert werden, wenn diese Voraussetzungen gegeben sind:

  • Die Freiwilligen tragen zur Bewältigung der Pandemie bei
  • aktuelle Freiwillige kommen aus der Ukraine

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie und der/die Freiwillige aus diesen Gründen die BFD-Vereinbarung über den 18. Monat hinaus verlängern oder eine Neuvereinbarung abschließen möchten.

Anbei finden Sie das Formular "Erklärung pädagogisches Konzept über 18 Monate", das im BFD von der Einsatzstelle ausgefüllt werden muss:

Formular: Erklärung pädagogisches Konzept über 18 Monate