Bildungszentrum

 

Chronik des Bildungszentrums

 

 

1979

Unter dem Motto „Erfülltes Leben im Heim“ wird im Haus am Kappelberg eine „Heim-Volkshochschule“ eingerichtet.

 

 

1982

Gründung einer Fortbildungsabteilung des Wohlfahrtswerks. Im Herbst dieses Jahres wird erstmals öffentlich ein Gruppen- und Stationsleitungskurs ausgeschrieben. In der Folge entwickelt sich daraus eine erste Fortbildungsreihe. Während sich die Einzelfortbildungen zu Beginn nur an eigene Mitarbeiter richten, sind die Kurse von Anfang an auch für Mitarbeiter anderer Träger geöffnet. 

 

 

1983

Als erste Kursbegleitbroschüre erscheinen die "Materialien für die Altenpflege - Leitungsaufgaben im Pflegeheim". Es gibt nun einen offiziellen "Fortbildungsberater in der Entwicklungsabteilung der Hauptverwaltung".

 

 

1984

Erster berufsbegleitender Ausbildungskurs zum/zur Altenpfleger/in (drei-jährig).

 

 

80er Jahre

Ein besonderer Fortbildungsschwerpunkt liegt in diesen Jahren auf dem Sozialdienst. Ziel ist es dabei, in allen Einrichtungen der Stiftung einen ähnlich strukturierten Sozialdienst mit Einzel- und Gruppenangeboten aufzubauen.

 

 

1985

Der zentrale Sozialdienst übernimmt die Verantwortung für die Fortbildung und erstellt erstmals einen „Wohlfahrtswerk-Fortbildungsplan“. Er umfasst neben dem Gruppen- und Stationsleiterkurs auch Einführungstage für neue Mitarbeiter sowie Einzelveranstaltungen zu pflegerischen Themen, zur Sterbebegleitung oder zu Arbeitsthemen der Sozialdienste. Viermal jährlich finden außerdem Fachtagungen zu unterschiedlichen Themen statt.

 

 

1988

In der Silberburgstraße 91 wird erstmals ein Raum für Fortbildungen genutzt.

 

 

 

1989

Der erste berufsbegleitende Gerontopsychiatriekurs des Wohlfahrtswerks läuft von Oktober 1989 bis Juni 1990 in Kooperation mit dem Caritasverband Stuttgart und der Stadt Stuttgart.

 

 

1995 – 2004

Als Bildungsinstitut für Altenhilfe (bia) bietet das Wohlfahrtswerk in Kooperation mit dem Berufsbildungswerk Gemeinnützige Bildungseinrichtungen des DGB – kurz BfW genannt - Ausbildungen, Fort- und Weiterbildungen an. Der Eigenbetrieb der Stadt Stuttgart stößt etwas später zum Kooperationsverbund hinzu und steigt ca. 1997 aus der Kooperation wieder aus.

 

 

März 2003

Erster Kurs für Grundwissen Pflege.

 

 

2003

Restrukturierung der Qualifizierungskurse in Gerontopsychiatrie: Erster Basis-Kurs für Gerontopsychiatrie (gemeinsam mit dem BfW).

 

 

2004

Erster Aufbau-Kurs Gerontopsychiatrie. Im August erhält das Schulungszentrum als erste Institution in Baden-Württemberg die staatliche Anerkennung für die Weiterbildung zur „Fachkraft für Gerontopsychiatrie“ nach den kürzlich für Baden-Württemberg erlassenen Statuten.

 

 

2004

Renovierung und Erweiterung der Räumlichkeiten des Schulungszentrums in der Silberburgstraße.

 

 

2004

Durchführung von vier Kursen Grundwissen Pflege im Rahmen von EQUAL (an diesem EU-Projekt war das Wohlfahrtswerk im Rahmen der Entwicklungspartnerschaft „Drittsektorqualifizierung in der Altenhilfe“ beteiligt).

 

 

2004

Start der ersten Weiterbildung für Mentoren für die Anleitung von Altenpflegeschülern.

 

 

 

2004

Neuer Kurs für Wiedereinsteiger/innen: Das Wohlfahrtswerk startet im Rahmen von EQUAL ein spezielles Fortbildungsprogramm für Fachkräfte aus den Bereichen der Alten-, Kinderkranken- und Krankenpflege, die für längere Zeit in ihrem Beruf nicht mehr tätig waren.

 

 

2005

Das Schulungszentrum des Wohlfahrtswerks heißt jetzt offiziell Bildungszentrum.

 

 

2005

Das Wohlfahrtswerk ruft im Rahmen von EQUAL einen Sprachkurs für ausländische Pflegefachkräfte sowie Pflegehelferinnen und –helfer ins Leben. Der Kurs soll die Sprachkompetenz im Umgang mit alten und pflegebedürftigen Menschen stärken sowie einen fachlichen Wortschatz – beispielsweise für die Kommunikation mit Ärzten oder das Erstellen von Pflegedokumentationen – vermitteln.

 

 

2005

Erstmals in Baden-Württemberg wird beim Bildungszentrum des Wohlfahrtswerks eine staatliche Anerkennung für die Zusatzqualifikation als Fachkraft für Gerontopsychiatrie überreicht. Das Kursangebot richtet sich an Pflegefachkräfte in der ambulanten, teilstationären sowie stationären Versorgung von alten und behinderten Menschen.

 

 

2006

Mit der „Fortbildung zum/r Alltagsbegleiter/in“ möchte das Wohlfahrtswerk an- und ungelernte Kräfte zu Alltagsbegleiter/innen in neuen Wohnformen wie Seniorenwohngemeinschaften und Hausgemeinschaften qualifizieren. Die Qualifizierung gilt als Baden-Württemberg-Premiere und wird im Rahmen des Projekts „M&Q – Mentoring und Qualifizierung“ der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) angeboten.

 

 

2007

Als erster Altenhilfeträger in Baden-Württemberg schult das Wohlfahrtswerk in allen seinen Pflegeheimen sogenannte „Schmerzmentoren“. Sie sollen ihre Kenntnisse dafür einsetzen, dass Schmerzmanagement in den Einrichtungen konsequent umgesetzt und damit die Lebensqualität der Bewohner verbessert wird.

 

 

2007

Das Bildungszentrum ist an der Erarbeitung des Curriculums für die Qualifizierung zum/zur „Servicehelfer/in im Sozial- und Gesundheitswesen“ beteiligt und übernimmt die Verantwortung für die schulische Ausbildung und die pädagogische Begleitung. Das Modellprojekt der Robert Bosch Stiftung möchte Hauptschulabsolventen den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt erleichtern. Nach Abschluss der dreijährigen Modellphase erfolgt die Qualifizierung ab 2010 als staatlich anerkannte Regelausbildung, zunächst noch unter sogenannten „Schulversuchsbestimmungen“.

 

 

2007

Zweite räumliche Erweiterung des Bildungszentrums.

 

 

2007

Erstmals wird beim Wohlfahrtswerk die Weiterbildung zum/zur Koordinator/in Betreutes Wohnen nach DIN 77800 angeboten.

 

 

2009

Erstmals findet eine Qualifizierung zum „Betreuungsassistenten nach § 87b Abs. 3 SGB XI“ statt.

 

 

2010

Das Bildungszentrum des Wohlfahrtswerks wird vom Regierungspräsidium Stuttgart als „Private Berufsfachschule für Sozialpflege mit Schwerpunkt Alltagsbetreuung“ anerkannt. Damit kann dort die Qualifizierung zum/zur ‚Servicehelfer/in im Sozial- und Gesundheitswesen’ als Regelausbildung erfolgen.

 

 

2010

Dritte räumliche Erweiterung des Bildungszentrums. Die Bildungsreferentinnen beziehen Büros direkt im Bildungszentrum.

 

 

2013

Das Wohlfahrtswerk gründet eine eigene Altenpflegeschule. Die „Private Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe“ ist Teil des Bildungszentrums Wohlfahrtswerk und startet im ersten Jahrgang mit 28 Auszubildenden. Eine Besonderheit der dreijährigen Ausbildung ist ihre zukunftsorientierte curriculare Ausrichtung: In sich geschlossene Wissensbausteine formen den Lehrplan. Mit dieser modularen Ausbildungsstruktur ist das Wohlfahrtswerk Vorreiter bei den Altenpflegeschulen Baden-Württembergs.

 

 

Kontakt

Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg

Bildungszentrum

Silberburgstr. 93

70176 Stuttgart

Christel Olleck/Christa Fischer

Telefon: 07 11 / 6 19 26 - 821 / - 822

E-Mail: info-bildungszentrum
@wohlfahrtswerk.de

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