Personalmix im Pflegeheim

Die Pflegefachkräfte stehen im Fokus der Aufmerksamkeit der Pflegeheime. Über ‚die andere Hälfte’ der Beschäftigten spricht man in der Fachwelt weniger. Dabei sind sie für die Bewohner, deren Betreuung und Pflege genauso relevant.

 

Konzepte für den Personalmix sehen in den Pflegeheimen ganz unterschiedlich aus. Je vielfältiger die eingesetzten Berufsgruppen sind, desto mehr gewinnen aber Abgrenzungsfragen der Berufs- und Tätigkeitsprofile an Bedeutung. Bei unserer Fachtagung sollen Praxisbeispiele von Pflegeheimen mit und ohne Hausgemeinschaftskonzept die Bandbreite der Optionen aufzeigen. Mit Beispielen von neuen staatlich anerkannten Assistenzberufen in der Schweiz und in Baden-Württemberg stellen wir daneben die Gewinnung und Ausbildung von jungen Hauptschulabgängern für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen zur Diskussion. Aspekte der persönlichen Kompetenz und der Rahmenbedingungen runden die Betrachtungen zum Personalmix ab.

 

Wir sprechen mit dieser Tagung all jene an, die sich in Pflegeheimen, auf Trägerebene, im Bildungsbereich und in Verbänden mit der Strukturierung der Aufgabenverteilung im Pflegeheim, dem Qualitätsmanagement und der Qualifizierung befassen.  

 

Referierende

 

Berufsprofile und ihre Abgrenzung in Theorie und Praxis

 

Qualifikationsniveaus und Habitus in der Altenpflege – Facetten des
zukünftigen Personalmix

Prof. Dr. Constanze Eylmann, Studiengangsleitung BA Pflege, Professur für Pflegewissenschaft Ev. Hochschule Ludwigsburg

 

“Assistenz Gesundheit und Soziales“ als Serviceberuf und seine Eingliederung in das schweizerische Berufespektrum

Verena Kläy Bereichsleiterin Berufsfachschulen Careum AG Bildungszentrum für Gesundheitsberufe, Zürich

 

„Alltagsbetreuer“ und „Servicehelfer im Sozial- und Gesundheitswesen“: Ein neuer staatlich anerkannter Beruf im Zusammenspiel mit anderen Berufsgruppen im Pflegeheim

Ursula Hesse-Dahlheimer Referat Pflegeberufe Sozialministerium Baden-Württemberg

 

Praxisbeispiele zur Personalorganisation in Pflegeeinrichtungen

 

Haus St. Barbara und Haus St. Monika – Mit und ohne Servicehelfer...

Kurt Greschner, Bereichsleitung Altenhilfe, Caritasverband Stuttgart e. V.

 

Der Sozialdienst als eigenständiger Bereich – Professionsmix und Einsatzfelder

Werner Feil, Einrichtungsleitung Else-Heydlauf-Stiftung, Stuttgart

 

Alltagsbegleiter als eigenständige Funktion im Wohngemeinschafts-Setting: Das Zusammenspiel mit Betreuungsassistenten und Pflegekräften

Urs Bruhn, Einrichtungleitung Haus am Kappelberg, Fellbach

 

Personalmix in einem ambulantisierten Pflegeheim – benevit-Modellprojekt
Haus Rheinaue in Wyhl

Michael Barkow, Leitung zentrales Qualitätsmanagement benevit Holding GmbH, Mössingen

 

Entlastung für die PDL – Modelle der Pflegeleitungs-Assistenz im Wohlfahrtswerk

Stephanie Jäger und Claudia Kuchta, Organisationsentwicklung Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg

 

Die übergeordnete Perspektive

 

Auf die Haltung kommt es an? Persönliche Kompetenz im pflegerischen
Alltag: Relevanz und Handlungsoptionen

Prof. Dr. Sabine Kühnert, Studiengangsleitung Gesundheits- und Pflegemanagement, Ev. Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum

 

Personalmix und Rahmenbedingungen – abschließende Betrachtungen

Ingrid Hastedt, Vorsitzende des Vorstands Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg

 

Termin: 

Donnerstag, 21. Juli 2016

Beginn: 09.30 Uhr,

Ende: ca. 16.30 Uhr

 

Teilnahmegebühr: 

Die Tagungsgebühr beträgt 150,– Euro inklusive Tagungsunterlagen und Verpflegung. Ermäßigung für Mitarbeitende von Behörden auf Anfrage.

 

Veranstaltungsort:
Hotel Steigenberger Graf Zeppelin
Arnulf-Klett-Platz 7
70173 Stuttgart

Weitere Informationen:

Sandra Glock 07 11 / 6 19 26 - 115

Informationen und Anmeldung

 

Anmeldung

Per Mail: info@wohlfahrtswerk.de

Per Telefon: 07 11 / 6 19 26 - 115

Per Fax: 07 11 / 6 19 26 - 119

 

Download Tagungsprogramm

 

 

 

Download